Präsentation der Mitarbeiter

Mitarbeiter im Blog

Jetzt blogge ich bereits sooo lange, aber einen der wichtigsten Bereiche in meinem Webdesignstudio habe ich noch nicht vorgestellt: Meine Mitarbeiter. Oder um es korrekter auszudrücken: meine Mitarbeiterinnen. Ich werde nämlich von sechs bis acht – je nachdem wie man zählt – Mitarbeiterinnen tatkräftigst unterstützt. Also Vorhang auf für meine Damen im Backoffice

Meine mitwirkenden Damen… Das ist das Thema dieses Blogbeitrags. Ich betreibe nämlich ein Hilfsprojekt für portugiesische Straßenkatzen, denen ich und meine Freundin ein neues zu Hause gegeben haben. Caramel, Olga, Mimuna, Bica, Naõsinha und Vera sind sechs ehemalige Straßenkatzen, die jetzt nicht mehr auf der Straße leben müssen, sondern in unserem Haus Futter und Schlafplatz haben. Neu hinzugekommen ist vor ein paar Tagen Pinga, von der es noch gar kein Foto gibt und Safira, die extrem scheu ist und sich vorerst lieber nicht fotografieren lässt. Hier die Porträts der Damen in alphabetischer Reihenfolge:

– Fräulein Bica –

Katze BicaBica ist der Name für den kleinen, schwarzen Kaffe in Lissabon, der überall sonst “Espresso” genannt wird. Aber “Espresso” ist kein schöner Name für eine Katze. Also doch lieber Bica. Ich glaube, das versteht wohl jeder.

Bica ist uns auf der Nationalstraße 119 eines Abends über den Weg gelaufen. Fast hätten wir sie mit dem Auto überfahren. Ihren Bruder scheint wohl dieses Schicksal ereilt zu haben, denn einige Meter weiter lag ein totes Katzenbaby. 🙁 Wir mussten Bica mit Instantmilch großziehen, sie war noch zu klein um normales Futter zu essen. Wahrscheinlich hatte jemand den ganzen Wurf einfach ausgesetzt und wahrscheinlich hat nur Bica überlebt. 🙁

– Fräulein Caramel –

Katze CaramelCaramel ist eine echte Kampfkatze, die ursprünglich am Parkplatz eines Shoppingcenters in Leiria lebte. Sie ist das Alphakätzchen schlechthin im Hause und es ist eine große Gnade, dass sie sich mit unsereins überhaupt abgibt. Am Futternapf ist sie immer die Nummer eins, was sich auch in stattlichen 4 Kilos Lebendgewicht niederschlägt.

Am Parkplatz in Leiria hatte sie ein ziemlich schönes Leben, konnte viele hübsche Autos sehen und alle möglichen Leute anfauchen, wenn sie ihr zu nahe kamen. (Fauchen ist ihre Lieblingsbeschäftigung.) Trotz der vielen Vorteile des anderen Standorts hat sie sich für uns entschieden.

– Fräulein Mimuna: –

Katze Mimuna Mimuna lebt schon sehr lange mit uns, Carla – meine Freundin – hat sie am Straßenrand gefunden und nach Hause genommen. Sie war die erste Straßenkatze, der bald viele andere folgen sollten. Mimuna ist sehr sozial und kann mit allen anderen Kätzinnen des Hauses recht gut zusammenleben. Sie ist auch auf der Startseite meiner Webseite zu sehen, sie ist die Katze, die am Display des Computers abgebildet ist.

– Fräulein Olga: –

Katze Olga Olga wurde von einem Auto auf der Straße angefahren, und hat aufgrund eine Notoperation am Hüftgelenk überlebt. Sie lag vollkommen bewegungsunfähig am Straßenrand und war extrem abgemagert. Wahrscheinlich hatte sie mehrere Wochen nichts zum Fressen. Katzen haben ja sieben – oder sind es neun? – Leben. wie man sieht, stimmt es, denn glücklicher Weise geht es Olga heute wieder gut.

Bösartige Zungen behaupten, sie wäre die Reinkarnation einer sehr unangenehmen, historischen Persönlichkeit. Ein Diktator oder so was. Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts; Deutschland. Ich weiss nicht genau, was sie damit meinen. Ich sehe ganz deutlich Merkmale von Charly Chaplin in ihr.

– Fräulein Naõsinha: –

Katze Naosinha Naõsinha bedeutet auf deutsch “Neinchen”, es ist die Verkleinerungsform von Nein. Ihren Namen hat sie deshalb, weil Carla fragte, ob die neue Katze bereits einen Namen hätte, als sie frisch zu uns kam. Meine Antwort war “nein” (“não”) und Carla dachte daher , sie würde “Nein” heissen. Na ja, wir sind dann dabei geblieben.

Naõsinha ist eine wichtige Mitarbeiterin im Büro, wie man auch wiederum auf der Startseite sehen kann. Ohne ihr geht gar nichts am Computer.

Carla hat Naõsinha im Schulhof der Schule, an der sie arbeitet, entdeckt, sie saß dort – an einem Regentag – zu Schulbeginn um 8:00 und als Carla zu Mittag wieder rauskam war Naõsinha immer noch da. Ein Bündel nasses Fell mit traurigen Augen. Naõsinha dürfte eine sehr schlimme Vergangenheit haben, denn andere Katzen – insbesondere die, die nach ihr zu uns kamen, ignoriert sie völlig oder faucht sie an. Sie benötigt extrem viel Aufmerksamkeit, wenn sie die nicht erhält, miaut sie die ganze Nacht unter dem Schlafzimmerfenster.

Sie erhält Aufmerksamkeit. Wir sind erpressbar. 😉

– Fräulein Vera: –

Katze Vera Vera ist die einzige unserer Katzen, die nicht von der Straße kommt. Sie ist aber glücklicher Weise nicht eingebildet und beruft sich so gut wie nie auf eine “bessere” Herkunft.

Vor kurzem hatten wir wieder Zulauf: Pinga und Safira haben sich bei uns einquartiert. Aber sie sind so neu, dass es noch gar keine Fotos gibt. Mehr daher in einem anderen Blogbeitrag in Kürze.

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