Blogparade: “Leise, aber mutig – wie gelingt Online-Marketing für stille Charaktere“

Bild für Artikel Marketing für Introvertierte und Hochsensible

„Online-Marketing für stille Charaktere“ … Wie es funktioniert… . Und ich soll das wissen? Interessant, gerade ich. 😉 Hm… Mal sehen, ob ich es weiss. Immerhin will ich an der Blogparade dieses Titels teilnehmen und da sollte ich doch was vom Thema was verstehen. Mal sehen… 😉

Also gut, springen wir rein. Aber gleich zu Beginn warne ich schon mal: Ich weiss es nicht, ich tue es aber trotzdem. Und zwar nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum. Das deckt dann wohl den Bereich „mutig ab“.

Ja, mutig bin ich vielleicht. Aber nicht blöde. Im Titel steht nichts von blöde. Denn ich muss mutig sein um das zu schaffen, was ich mir vorgenommen habe. Und ein kleines bisschen clever bin ich auch. Denn nur so kann ich meine Zielgruppe erreichen: Mit cleverem Onlinemarketing. Nicht mit Werbung. Egal ob Print oder Online. Werbung ist ein No-Go. Denn meine Zielgruppe ist sensibel. Um nicht zu sagen hochsensibel. Sie ist auch introvertiert. Und sie ist werberesistent. Zu 100% werberesistent um nicht zu sagen werbeallergisch. Und durch ihre Art alles sehr genau zu betrachten und sehr sensibel zu erspüren, erkennt meine Zielgruppe jede versuchte Werbebotschaft noch bevor sie überhaupt ausgesandt wurde.

Meine Zielgruppe, das sind hochsensible Menschen (HSP) und introvertierte Menschen. Das hab ich mir nicht ausgedacht, weil es so dolle ist und sich so blendend verkauft. Das hat sich ergeben, weil ich selbst hochsensibel und auch introvertiert bin. Daher kriege ich genau solche Kunden. Yogalehrer z. B. und nicht Investmentbanker.

Meine Zielgruppe ist super. Ich liebe meine Zielgruppe und ich weiss ganz genau wie sie drauf ist. Sie ist still, nach innen gerichtet und sie ist schwierig. Schwierig für die, die sie nicht verstehen. Ich verstehe sie (hoffe ich), denn ich bin Teil meiner Zielgruppe. Ich weiss z. B. dass meine Zielgruppe Werbung nicht nur ignoriert, sondern verachtet. Ich weiss aber auch – und das ist sehr wichtig – dass meine Zielgruppe gerne den Dingen auf den Grund geht. Sie liest viel, denkt viel nach, überlegt sich interessante Dinge… Und das unterstütze ich.

Wie ich das unterstütze? Hier meine Tools:

Blog:

Ich betreibe einen Blog (diesen hier) auf dem ich über HSP und Introversion schreibe. Ich gebe Tipps über Designlösungen, die Intros und HSP interessieren können und ich mache Umfragen über die Vorlieben meiner Zielgruppe. Ich schreibe auch über meine wichtigsten Mitarbeiter, meine 8 Katzen, ohne denen im Haus hier gar nichts geht.

Als Blogger versuche ich Kooperationen (Interviews, gemeinsame Aktivitäten, Blogparaden usw. usw.) zu machen. Kooperationen, das sind nicht Dinge von denen ich annehme, dass sie mir nutzen, sondern das sind Dinge, von denen ich annehme, dass sie irgendjemandem in meiner Community nutzen: Meinen Lesern, meinen Kooperationspartnern, den Lesern meiner Kooperationspartner, mir selbst… Im Grunde ist es egal wem sie kurzfristig nutzen. Wichtig ist, dass ich Input in eine Community rein gebe und dieser Input irgendwann mal in veränderter Form als Auftrag oder Kontakt oder was auch immer zurückkommt. Mit anderen Worten: Es geht nicht darum etwas klein-klein und mit Eigeninteresse zu machen, sondern es geht um Denken in größeren Dimensionen.

Social Media:

Ein Blog alleine, das genügt heute nicht. Da muss schon mehr passieren. Daher bin ich auch auf Facebook aktiv. Ja, ich habe in diesem Blog geschrieben, dass ich Facebook ablehne und dazu stehe ich auch. Ich finde, dass Facebook sehr teuer ist, denn wir bezahlen dort mit unseren Daten. Und die sind für die Werbeindustrie sehr interessant. Aber ich kann mir nicht alles auf der Welt aussuchen, ich nutze Facebook geschäftlich und dann kann das ja Sinn machen. Daher hänge ich dort nicht mit meinen Freunden rum und tausche Katzenfotos, sondern ich bin in Gruppen wie „Mach dein Ding – Marketing für Introvertierte“ von Carina Reitz, oder „Solopreneure und Freelancer“. Ich betreibe auch eine Fanseite auf Facebook auf der ich meine neuen Blogartikel einstelle. Durch Facebook erhalte ich eine Menge Traffic auf meinen Blog. Das ist OK, denn ich bezahle ja wie erwähnt mit meinen Daten recht viel für Facebook.

Xing ist auch eine Plattform, die mir interessant erscheint. aber ich bin beim Thema „Social Media“ noch relativ neu und will zuerst Facebook in den Griff kriegen. Danach kommt sicherlich Xing an die Reihe.

Andere Social-Media Kanäle benutze ich derzeit nicht. Viele Leute schwärmen z. B. von Pinterest. Aber ich habe noch nicht durchschaut, mit welchen Pins ich Leute für ein abstraktes Thema wie „Webdesign für Introvertierte“ begeistern könnte. Also lasse ich Pinterest und Co. derzeit links liegen. Wer mir sagen kann, wie ich Pinterest für meine Zielgruppe nutzen kann, der läuft aber offene Türen ein. Bitte postet in dem Fall einen Kommentar!

Suchmaschinen und andere Maßnahmen:

Ich lese natürlich andere Blogs, die zu verwandten Themen schreiben. Dort kommentiere ich auch viel. Natürlich keine Kommentare, so wie sie ein SEO machen würde (Toller Artikel, ich komme aber auf meinem Blog www.example.com/hiermeinstichwort zu einem anderen Ergebnis.) Nein. Ich lese den Artikel, denke nach und schreibe dann eine fundierte Antwort. Die Leute, auf deren Blogs ich schreibe, sind reale Leute, die interessante Sachen machen. Ebenso wie meine Facebookfreunde. Das sind keine billigen Linklieferanten und Trafficquellen. Das sind meine Partner, ich behandle sie mit Respekt. Ich bin kein SEO (Suchmaschinenoptimierer) ich bin Webdesigner.

Gut das Stichwort ist gefallen. Suchmaschinenoptimierung. SEO ist für Intros natürlich das Wunderwuzzitool überhaupt. (Sorry, ich bin Wiener. Ich nutze solche komischen Ausdrücke wie Wunderwuzzi). SEO bedeutet, dass jemand in eine Suchmaschine „Webdesigner“ eingibt und mein Name kommt als Ergebnis raus. WOW!

SEO ist super. Nur SEOs sind nervige Leute. Die haben 99 Identitäten mit denen sie im Web unterwegs sind, stellen sich in Foren selbst Fragen und beantworten diese dann auch selbst mit einem (zu ihrem Projekt passenden Link) in der Psychologie nennt man dieses Verhalten – glaub ich – “multiple Persönlichkeit” und betrachtet es als krankhaft. SEOs haben 1000 Facebookbots und versuchen auch dort Traffic abzustauben wo es nur geht. Das mag ich alles nicht. Aber trotzdem mag ich bei Google auf der ersten Seite gelistet sein. Na ja, ich hab mir ein paar Sachen überlegt, was ich machen kann und ich bin doch tatsächlich mit dem Suchbegriff „Webdesign für Introvertierte“ bereits auf Seite 1. Ich fasse meine Tipps in der Kategorie „SEO für Dummies“ zusammen. Denn SEO ist für Introvertierte wirklich dolle. Besucher kommen, ohne, dass man sie auf das eigene Produkt hinweisen muss!

Ach ja, das wars mal im Groben, wie mein Marketing im Web aussieht. Kurz zusammengefasst: ich bin im Web aktiv und biete den Menschen Mehrwert. Denn es sind echte Menschen, die meine Artikel lesen oder meine Facebookposts. Natürlich beachte ich bei meiner Kommunikation auch ein paar Dinge, die man in Marketingseminaren lernt. Ich will ja schließlich was verkaufen… Aber das passiert eher am Rande. Denn verkaufen, das tue ich eigentlich nicht. Das geht bei meinen Kunden auch nicht. Die sind clever, sensibel und nachdenklich. Die gehen dann schon auf mich zu, wenn sie eine Webseite benötigen, keine Sorge.

Wie viel Zeit ich für all das aufwände? Na ja, schon einiges. Und Zeit ist ja auch Geld. Aber anders gehts bei meiner Zielgruppe nicht. Oder soll ich Google monatlich 5000 Euros für Onlinewerbung in den Rachen stopfen und dafür sorgen, dass die Wappler (wienerisch für Idiot, unangenehme Person) in Silikon Valley uns noch mehr an der Nase rumführen als sie es schon jetzt tun? Nö. Ich bin ja nicht blöde, ich bin introvertiert. 😉

Ob mein Onlinemarketing funktionieren wird? Ich weiß es nicht, ich mache es erst seit zwei Monaten. Aber ich glaube, dass es funktionieren wird. Es fühlt sich gut an und ich bin ja sehr sensibel. Hatte ich das bereits erwähnt?

Hier gehts zur Blogparade auf introwertiert.de

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