Metadaten – Ich habe nichts zu verbergen (?)

Seitdem durch die Enthüllungen von Edward Snowden das Ausmaß der globalen Überwachung – wenigstens ansatzweise – ans Tageslicht gekommen ist, interessieren sich etwas mehr Menschen für das Thema Anonymität im Internet. Trotzdem ist das allgemeine Bewußtsein für die Brisanz der Sache nach wie vor eher gering. Selbst die Aussage des ehemalige NSA-Chefs Michael Hayden: „We kill people based on metadata!“ scheint viele kalt zu lassen. “ICH habe ohnehin nichts zu befürchten, ist eine weit verbreitete Einstellung. Im folgenden Artikel zeige ich daher, was man mit Metadaten alles machen kann und wie man sich vor Überwachung durch Dritte schützen kann. Vorab aber eine Warnung: Den Artikel zu lesen ist gefährlich! Danach surfen Sie wahrscheinlich nie mehr unbeschwert.Weiterlesen

Open source

Bevor das Wochenende noch so richtig startet, zwei kurze Meldungen zum Thema Open Source:
1) ENDLICH gibt es einen Social-Media Button, der nicht nur gut aussieht, per CSS leicht stylbar ist UND keine Infos an die sozialen Netzwerke sendet. Heise hat ihn vor einiger Zeit unter dem Namen Shariff auf Github veröffentlicht, es gibt auch ein Plugin für WP, das seit heute auf dieser Seite zum Einsatz kommt. Wer die Seite also jetzt ansteuert, muss nicht mehr erwarten, dass Facebook & Co. Daten saugen, ohne dass man es erfährt. (Mehr zu Facebook und dem Thema Daten absaugen übrigens demnächst.) OK, so einen ähnlichen Button gab es bereits ein Mal von Heise, aber jetzt ist er viel schöner und man muss nicht mehr zwei Mal klicken. ENDLICH!!! (Warum eigntlich nicht schon früher???)Weiterlesen

Metadaten – Ich habe nichts zu verbergen (?) Teil 2

Im ersten Teil des Beitrags habe ich darüber geschrieben, wie sehr und vor allem wie detailliert Metadaten Auskunft über unsere Identität geben können. Jetzt, im zweiten Teil, schreibe ich darüber, wie man das ungebremste Vagabundieren der Daten stoppen kann. Oder wenigstens größtenteils stoppen kann. Denn zur Gänze wird es den wenigsten von uns gelingen.Weiterlesen