Vorsicht!
diese Seiten enthalten Material, das Kindern, Jugendlichen und Menschen unter 45 Jahren keinesfalls zugänglich gemacht werden darf.

Seltsame Figuren mit nicht minder seltsamen Namen sowie die absolute Absenz jeglicher political correctness lassen verantwortungsvolle Surferinnen und Surfer hier stoppen!

Elegie

Mai 19th, 2011

Der Bolius, der Cyberkapitalist – die meisten unter den geschätzten Leserinnen und Lesern kennen ihn wohl als den bösen und gemeinen Cyberkapitalisten Bolius – ist traurig.  Still und leise grübelt er vor sich hin… Manchmal rinnt – still und leise – eine Träne über seine Wange.

Vielleicht hätte er seiner geliebten Försterliesel nicht die Pistole an den Kopf halten sollen als diese am blogeigenen Frühstücksbüffet sich das letzte Sushihäppchen schnappte… Wer weiß…

Darko muss jetzt zur Stimmung passende Lieder auf der Harfe vortragen. Ganze € 2,50 die Stunde bietet ihm Bolius für diese anspruchsvolle Tätigkeit. Sklaventreiber, elendiger! Aber Darko hat ohnehin noch nie Miete gezahlt, also kann er auch mal was tun….

Dabei waren ohnehin nur Platzpatronen in der Pistole. Gut, es hat laut geknallt. Aber das war auch schon alles. Der Bolius versteht die Welt nicht mehr…. Er versteht auch die Frauen nicht nicht. Aber hat das je ein Mann getan*?

Wie wird das weitergehen? Wird die Försterliesel zurückkommen? Er – Bolius – kann natürlich nicht garantieren, dass er nie wieder rumballert, wenn sich das Misstück das letzte Sushi-Häppchen krallt. Aber andererseits waren es wie erwähnt ohnehin nur Platzpatronen. Die Kuh braucht sich also gar nicht so aufspielen. Und außerdem hat er – Bolius – doch auch freundliche Seiten. Sympathisch, witzig und charmant kann er sein. Oder zumindest war er es irgendwann mal. So um 1998 muss das gewesen sein.  Oder war es 97? Egal. Er hat jedenfalls irgendeine postive Seite. Oder hatte sie mal. Also?

Wie wird es weitergehen? Wir wissen es nicht. Der Bolius weiß es auch nicht. Niemand weiß es.

*Die Frauen verstehen ist hier gemeint. Die Welt versteht jeder Mann ohnehin.

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Zettels Traum

April 7th, 2011

Raphael BoliusPosted vom Bolius

Endlich hatte er es geschafft! Stolz legte Bolius “Zettel’s Traum” – unter den nie gelesenen Büchern wohl das Berühmteste – beiseite. Endlich war er in die Liga der wirklich ganz Großen eingetreten. Denn das konnte wohl kein anderer von sich behaupten: Er hatte Zettel’s Traum, das Monumantalwerk von Arno Schmidt, von Anfang bis Ende gelesen! Wenn man den Literaturhistorikern vertrauen darf, dann war dies nicht einmal dem Autor – Arno Schmidt – zu Lebzeiten gelungen!

Bolius ist begeistert; die Frauen werden ihm von nun an zu Füssen liegen. [Darko muss aufgrund hartnäckiger Lachkrämpfe schon wieder ins Krankenhaus eingeliefert werden.]

Zettel's Traum

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Unkraut II

April 3rd, 2011

Raphael BoliusPosted vom Bolius

Iss ja echt schnuckelig! Das hat ja dolle funktioniert, ich sage nie mehr was gegen die moderne Kommunikationstechnik. Da poste ich doch gleich noch ein echt dolles Unkrautbildchen! Also hier mal Bildchen Nummero 2: —>

Anderes schnuckeliges Unkraut

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Unkraut

April 3rd, 2011

Raphael BoliusPosted vom Bolius

Meine sehr verehrten Damen und Herren an den Datenfernübertragungsgeräten. Jetzt – nach 5 Jahren des Boliusschen Blogs, bei dem wir allen aktuellen Trends zum Trotze den Genetiv immer korrekt verwendeten, werde ich jetzt mal ein Bildchen posten! Und zwar handelt es sich um das monumentale Werk mit dem hübschen Namen “Unkraut”. Also hier das Bild: —>

Unkraut - ein unglaublich dolles Bildchen!

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Vernissage

April 1st, 2011

Is zwar nicht analog das Bildchen, aber trotzdem ganz süss. Oder?
Auf der Vernissage, neulich

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Funk

April 1st, 2011

RästelschweinSehr verehrte Blogleserinnenund Leser! Hier meldet sich Radegund Rätselschwein persönlich zu Wort. Der Bolius, der hat mich gebeten ein bissl was zu schreiben. Ergo…

Ich erzähl euch mal ein bisserl was aus meiner Vergangenheit. Bevor ich diese Mauersteine aus der Berliner Mauer verkauft habe, war ich ja freiberuflicher Feuerwehrmann. Und noch vorher, das wissen ja die wenigsten, war ich ein internationaler Soulstar. Ich bin unter dem Pseudonym “Bobby Thurston” aufgetreten. Und neben dem Singen habe ich auch noch oft die Schweineorgel und das Fender Rhodes Piano bedient. Na ja, das ist schon lange her.

Jedenfalls hatte ich auch mal einen Gig mit James Brown, dem “Godfather” . Das war so um 1970 rum in Paris. Aber ich hatte den falschen Flieger erwischt (nämlich den nach Paris/Texas) und James musste dann persönlich an die Schweineorgel ran. Na ja, er hat es recht gut gemacht. Schaut es das doch einfach mal selbst an! Übrigens: Erstaunliche Töne, die der Godfather dem Instrument entlockt. Aber ich hör schon mit dem Schwafeln auf, hier das Video:

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Busen

April 1st, 2011

DarkoHi Leute! Ich bins, euer Darko!!! (wirft Kusshände) Der Bolius – diese Nervensäge – hat mich schon wieder gebeten was zu schreiben im Blog. Weil ich noch nie Miete gezahlt habe, sagt er… Ich soll über irgendwas schreiben, was ich kenne und was die Leute gerne lesen, sagt er. Wir brauchen mehr Besucher, sagt er. OK, also schreibe ich über Busen. Da kenne ich mich aus.

Also Busen, da gibt es verschiedene: Große und Kleine. Die kleinen Busen sind klein, die großen Busen sind größer. Von den großen Busen kann man gut runterrutschen. Zumindest wenn man so eine kleiner Kerl ist, wie ich es bin. Für größere Kerle wirds nicht klappen mit dem Rutschen, denk ich mal. Außerdem sind große Kerle auch schwer, das mögen dann die Damen wahrscheinlich nicht so sehr. Aber bei mir finden sie es dolle, die Mädels!

OK, das wars. Ich hoffe, es bringt euch was!
Küsschen die Damen!
Euer Darko

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Fuchs und Hase sagen sich Gute Nacht:

Dezember 31st, 2010

Raphael BoliusArtikel posted vom Bolius

- Hi Fuchs!
- Tagchen Hase!

- Wie war denn Dein Tag?
- Ach nicht so schlecht. Ich habe zwei Gänse gekriegt. Bauer Strunze wollte mir eine Kugel verpassen, hat aber nicht getroffen.

- Echt nicht?
- Na ja; nur ein bisschen das Fell versengt. Strunze hat Schneemann Alfons getroffen und ihm das linke Auge ausgeschossen. Alfons ist in der Notaufnahme. Ich hatte offensichtlich mehr Glück als er.

- Gratuliere Fuchs.
- Danke. Und bei Dir?

- Danke der Nachfrage. Hatte echt super Möhrchen heute.
- Verstehe, klingt gut. (kurze Pause) Und wie stehts mit der Arbeit? Was machen die Ostereier?

- Ich bitte dich. Wir haben Dezember.
- (sieht auf die Uhr) Tatsächlich. Dann hast du ja noch Zeit.

- Richtig!
- Du Glücklicher!

- OK Fuchs. Dann Gute Nacht!
- Gute Nacht Hase!

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Ein russisches Weihnachtsmärchen

Oktober 20th, 2010

Raphael BoliusArtikel posted vom Bolius
Natascha und Anatevka – zwei reizende, platinblonde und junge Dinger mit ordentlich Silikon vor der Hütte gehen in den Wald um Pilze zu sammeln. Wie sie so durch den Wald spazieren kommen die beiden plötzlich auf eine Lichtung an deren anderem Ende sich ein schnuckeliges, kleines Holzhäuschen befindet. Im Inneren scheint ein gemütliches Feuerchen zu brennen, denn Rauch kommt aus dem Schornstein der Hütte. Alles erweckt den Eindruck von großer Behaglichkeit und so beschließen die beiden an der Türe zu klopfen. Wichtig für das Verständnis der Geschichte ist es übrigens, dass sich die beiden Tussen im Wald verlaufen haben und keine Ahnung mehr haben, wo sie sich gerade befinden. Handy weg, kein Navi mehr… Sieht ziemlich Scheisse aus für die beiden Trullas, die das erst Mal in ihrem Leben einen Wald betreten haben. Vielleicht hätte sie sich auch was Ordentliches anziehen sollen und hätten besser auf die Highheels verzichtet. Wer braucht schon Pfennigabsätze beim Pilzesammeln? Das ist jetzt mal so ein Hinweis des Redakteurs, damit die Leser wissen, wo es langgeht bei diesem russischen Wintermärchen.

Ein freundlich gelaunter, kleiner Stoffbär öffnet die Türe und lächelt die beiden Besucherinnen verschmitzt an. “Ach meine Täubchen” sagt Darko – so heißt der freundliche Stoffbär – “Was hat euch beide denn wohl hierher gebracht?”

Anatevka – sie hat immerhin in Moskau Kommunikationswissenschaften studiert und weiss wie man mit freundlichen Stoffbären umgeht, wenn man sie zufälliger Weise im Wald trifft. Also Anatevka sagt gar artig: ” Mein lieber Herr Bär. Wir sind zwei hübsche, junge Dinger und haben uns im Wald verlaufen. Haben sie – verehrter Herr Bär – vielleicht ein Tässchen Tee für uns arme, verwirrte Kinder?”

Der Herr Bär überlegt kurz, dann bittet er die beiden rein. Dann sagt er zu ihnen: “Klar hab ich ein Tässchen Tee. Ihr könnt aber auch was zum Kiffen haben, oder Pornovideos mit mir schauen. Hab eine ganze Menge davon für die vielen einsamen Stunden im Wald. Hehe.”

Die ganze Sache kommt wie es kommen muss: Der Herr Bär vergnügt sich mit den beiden Schwestern und alle haben viel Spass. Die Party geht so lange gut, bis die beiden Schwestern schwanger werden und dicke Bäuche bekommen. Dann ist der Herr Bär plötzlich weg und die beiden blöden Trutschen sind wieder auf sich alleine gestellt. Na ja, selber Schuld, wer in den Wald geht und nicht die Pille nimmt. Aber das ist nicht das Thema der Geschichte. Das Thema der Geschichte sind nämlich viel mehr die grauenhaften und traurigen Umstände mit denen sich Natascha und Anatevka alsbald konfrontiert sehen. Kaum sind die beiden nämlich zurück in Moskau, beginnt ein unbeschreiblich anstrengendes Hickhack, das damit endet, dass die Fürsorgebehörde sie an den Zoo verweist. Das nachvollziehbare Argument der Behörde ist, dass sie für Kinder von Bären nicht zuständig sei. Der Zoodirektor wiederum meint, dass Stoffbären nichts in seinem Zoo verloren hätten und weisst jede Verantwortung von sich.

Allerdings räumt er ein, dass – wenn die beiden Damen über Nacht blieben – sich eventuell eine Lösung abzeichnen könnte. Die beiden Damen bleiben über Nacht im Bett des Herrn Direktors. Man vergnügt sich, dann kommt die Frau des Direktors völlig überraschend von einer abgesagten Dienstreise nach Hause und Teller werden geworfen. Lösung zeichnet sich keine ab. Schließlich verweist der Zoodirektor die beiden Schwestern an die Moskauer Filiale von ToysRus. Der Leiter der Filiale des US-amerikanischen Spielwarenhändlers streitet aber ab, dass seine – politisch vollkommen korrekten – Stofftiere jemals Sex mit Minderjährigen haben würden. Und selbst hätten sie Sex mit Minderjährigen, dann schon gar nicht mit zweien gleichzeitig. Allerdings räumt er ein, dass – wenn die beiden Damen über Nacht blieben – sich eventuell eine Lösung abzeichnen könnte. Die beiden Damen bleiben über Nacht im Bett des Herrn Filialleiters. Man vergnügt sich, dann kommt die Frau des Filialleiters völlig überraschend von einer abgesagten Dienstreise nach Hause und Teller werden geworfen. Lösung zeichnet sich keine ab.

Monate später: Die beiden Trullas haben inzwischen je ein Bärenkind zur Welt gebracht. Die beiden kleinen Bären sind quietschvergnügt und lebenslustig. Auf der Straße pfeifen sie allen Mädels hinterher. Wenn sich eine beschwert, machen sie auf unschuldig und stellen sich im Kinderwagen schlafend. Die beiden Mütter werden vom Direktor des staatlichen Rundfunks eingeladen. Vielleicht könnte man in einer landesweiten Fernsehsendung den aktuellen Aufenthaltsort des weissen Bären ermitteln. Experten vermuten ihn in Nordsibirien, auf Google-Maps haben sie ein Foto eines schnuckeligen Holzhäuschens mit Silokonlager vor der Hütte entdeckt. Der Direktor ist der Meinung, dass – wenn die beiden Damen über Nacht blieben – sich eventuell eine Lösung abzeichnen könnte….

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Der Ausflug ins Harz:

September 2nd, 2010

Raphael BoliusArtikel posted vom Bolius

Ein wunderschöner Ausflug ins Harz hätte es werden sollen. So hatte ihn der Cyberkapitalist Bolius – sie kennen ihn wahrscheinlich als den bösen und gemeinen Cyberkapitalisten Bolius – angekündigt. Fünf Jahre Blog, das wäre doch wohl ein Grund zum Feiern, sagte er anlässlich der 5-Jahresfeierlichkeiten zum 5. Jahrestag der Blogbegründung. „Mit Grillen?“ Fragte der immer hungrige Rätselschwein und Bolius antwortete: „Ja mit Grillen!“.

Am denkwürdigen 18. August sollte aber dann doch alles ganz anders kommen. Sie hätten es eigentlich wissen müssen, die Blogbewohner. Denn wer fährt denn schon mit der S-Bahn von Berlin ins Harz? Eine seltsame Sache….

Am 18. August packte der bösartige und gemeine Cyberkapitalist sie alle in eine Plastiktasche. Alle Stofftiere wurden reingequetscht, da gab es kein Erbarmen. Dann musste der dicke Rätselschwein die Tasche schultern und auf ging es nach Neukölln. Endlich angekommen, entließ der bösartige und gemeine Cyberkapitalist endlich seine Untermieter und ehe sie sich noch umsehen konnten, sagte er ihnen: „Hier sind wir jetzt bei Hartz IV. gelandet. Das soll euch ein abschreckendes Beispiel sein. Denn wenn ihr weiterhin keine Miete zahlt, dann werde ich so arm werden, wie diese Menschen hier.“ Sprachs und blickte tränenden Auges zu einer Gruppe von verwahrlosten Obdachlosen, die bereits um 8h früh ihr Bierfrühstück feierten.

Der gute Rätselschwein versuchte noch einzulenken und brachte das Thema Grillen auf. Doch der Cyberkapitalist antwortete lakonisch: „Ach ja, die Grillen. Gehen wir in einen Park, dort schlagen sie sicher Krach, die Grillen.“

Kein Wunder, dass abends alle Welt enttäuscht in den Blog zurückkehrte. Der Ausflug ins Harz war tatsächlich kein Vergnügen gewesen.

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