Der Sommerurlaub
Ursprünglich wollten Darko und Rätselschwein ihren Sommerurlaub eigentlich in dem netten sächsischen Städtchen Bärhaus verbringen. Dann aber stand plötzlich Körlingen am Programm, weil Darko ursprünglich der Meinung war, dass der Ort Görlingen hieß. Als er herausfand, dass es weder Görlingen noch Girls gab, entschied sich Darko letztendlich doch für Frauendorf. Es war ein wunderbarer Sommer und eines Tages beschloss Rätselschwein nach Meissen zu fahren um den Freund ein Tässchen echten Meissener Porzellans zu kaufen, damit er seinen 5-Uhr Kakao in einer gepflegten Tasse genießen konnte. Also setzte er sich in den alten Trabi und fuhr los. Leider kam er nie in Meissen an, denn die Reise entwickelte sich folgendermaßen:
Zuerst fuhr er über Marxdorf, nach Kauxdorf, weiter nach Saxdorf und Burxdorf. Leider war weit und breit kein Schild nach Meissen zu sehen, also fuhr er nach Kosilenzien. Als er dort auch nichts fand, schlug er den Weg nach Würdenhain ein. von dort aus ging es weiter über Saathain und Kobershain nach Stolzenhain und Probershain. Dann erwischte er die falsche Abzweigung und war plötzlich am Weg nach Oschätzchen, das er flott passierte um bald darauf in Oschatz anzukommen. Als er sich nach dem Weg nach Meissen erkundigte, stellte er fest, dass er sich schon wieder verfahren hatte und dass er erst nach Brottewitz mußte, um nach Ammelgoßwitz zu gelangen. Als er nach Radegast plötzlich in Bockswitz und schließlich sogar in Bortewitz und kurz darauf in Meltewitz landete, war er bereits etwas indigniert. Schmannewitz passierte er recht flott, aber Cavertitz lag leider so gar nicht auf seinem Weg. Also zurück nach Puschwitz über Leckwitz. Kleinschepa und natürlich auch Großschepa lagen glücklicherweise in der Nähe, denn von dort war es ein Katzensprung nach Zwochau, das er über Thammenhain, Voigtshain und Falkenhain erreichte. Als Radegund aber wieder in Radegast ankam wollte er bereits aufgeben, glücklicherweise sah er dann doch noch das Schild nach Schilda. Leider landete er aber statt in Schilda in Schildau, er hatte das “u” übersehen. Also nahm er den Weg nach Schilderhain, schwor sich aber von nun an genauer zu sein. Über Kreischau gings dann nach Zwethau und Werdau. In Triestewitz wurde er recht triest und hielt das alles für einen schlechten Witz. Wenigstens so lange, bis er nach Nichtewitz und Kauklitz kam. In Kröbeln grübelte er noch ein Mal über seinen Weg, probierte es noch ein Mal in Börln, fand nichts und fuhr nach Hause.
Die Tasse bestellte er dann im Internet.
Quelle: hier

