Archive for the ‘Oliver Kann’ Category

Internationale Reaktionen

Samstag, Dezember 17th, 2005

Date: Wed, 11 May 2005 13:45:08 +0200
From: httpd
To: info@ballesterer.at
Subject: Kontakt Website
X-RCPT-TO:

Foli
DOUSSE
emmanueldousse@yahoo.fr
Je suis un Togolais résident au Gabon. Je suis un gadien de but. Je
voudrais être en contact avec OLIVER KANN. Je veux qu\’il m\’envoie des
équipements de gardien. Je l\’aime beaucoup quand je le vois dans les buts

Der Text, der zum Bruch mit dem Ballesterer führte

Samstag, Dezember 17th, 2005

August! 67 Grad im Schatten! Gedanken verdampfen wie Brezeln im Reagenzglas! (Seltsame Metapher, merken!) Was nicht verdampft, rinnt wie Sirup durch das Gehirn. Und zum Titelthema Stronach fallen weder dem Meistergoalie noch dem Meisterfotografen etwas ein. (Stronach – Wer ist der Typ überhaupt, kennt den wer?)

Daher schnell (Torleute und Journalisten sind ja recht behände) ein anderes Thema aufgegriffen: Damenfußball! Ein reizender Gedanke: Deutschland – Frankreich: 11 Claudia Schiffers gegen 11 Laetitia Castras. Die Französinnen tragen den Nagellack bleu-blanc-rouge, die Deutschen schwarz-rot-gold auf den Zehen. Endlose, sonnengebräunte Mädelsbeine in Schuhen mit 15 cm Absätzen! Die Französinnen von Gaultier eingekleidet, die Deutschen von Birkenstock. Knappe Trikots, tiefe AusschniXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX. Ollie du bist ein kindischer Matscho heißt es dann. Erst Fernseh-gucken, dann Artikel schreiben. Und fachliche Kompetenz hast du auch keine. Birkenstock stellt keine High-Heels her.

Also doch ein anderes Thema: Junge Katholikinnen und der Fußball. Laut einer Blitzumfrage im Studentinnenheim Wien Floridsdorf der Erzdiözese gucken von den 33 Heimbewohnerinnen 29 regelmäßig Championsleage, weil die Jungs sich am Ende des Spiels die Trikots ausziehen. Interessant, vielleicht könnte man auf dieser Basis die Zahl der Novizinnen in bayrischen Klöstern signifikant anheben: Junge Priester, verfahren nach der Sonntagspredigt ähnlich und ziehen siXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX.

Nee, das mussten wir leider auch wieder streichen, das kommt nicht gut, sagt mir mein Redakteur. Wenn schon ein Sexskandal im Ballesterer, dann bitt nichts mit der Kirche und auch nix politisches und auch nicht über Stronach, sicherlich nicht über Superfund, auch nicht über die Regierung und keinesfalls über irgendwelche Fußballclubs. Sonst haben wir bald keine Anzeigen mehr im Heft, Ollie muss wieder den Kapitän machen und 2006 vielleicht doch zur EM fahren, nur damit die Kohle stimmt.

Ansichten eines Tormanns – der 2. Ballesterer Text

Samstag, Dezember 17th, 2005

Dienst ist Dienst und Herr Oliver hat nun mal einen Vertrag mit den Ballesterer-Jungs. Auch wenn er die Ösis wahrscheinlich nie verstehen wird, hält er sich an die Regeln. Eisern! Dass seine Kolumne – immerhin ist er der teuerste Tormann Deutschlands! – in der letzten Ausgabe neben die Kleinanzeigen gesteckt wurde macht die Sache zwar nicht leichter, aber egal. Irgendwie hat man den Eindruck, dass unsere südlichen Nachbarn uns nicht besonders mögen…

Diese Ösis haben eben seltsame Sitten: Zum Beispiel die Sache mit dem Schnee, die keiner richtig verstehen kann: Einerseits lieben sie nichts mehr als Schifahren, andererseits geraten sie in Panik, sobald sich die ersten Schneeflocken zeigen. Letzten Winter haben sie versucht den Schnee mit kleinen Steinchens zuzuschütten, damit man ihn nicht sieht! Sagt man dann, dass das nicht gelingen kann, ist man sofort der „blede Piefke, der’s zamhalten soll“. Später haben sie dann den ganzen Mist – Steinchens und Schnee zusammen – in die Donau gekippt. Auch komisch, bei uns wird der Schnee nie weggeworfen. Wahrscheinlich war er zum Schifahren nichts mehr nütze wegen der Steinchens. Falls hier jemand helfen könnte, bitte aufklärende Briefe an die Redaktion!

Ein ganz anderes Thema – und damit sind wir wieder beim Fußball – ist die Frage wie die Kollegen von der Verteidigung eigentlich so gut über den Rasen rutschen können. Versuchen Sie das mal im Park. Rasenrutschen ist gar nicht so leicht, aber die Jungs rutschen manchmal gewaltig. Erst als ich neulich ein Spiel im Fernsehen gesehen hat, ist mir der Knopf aufgegangen: Das liegt daran, dass die Kollegen im Angriff so viel Spucken! Das bereitet den Boden auf. Bei mir im Tor darf rutschen ja nicht vorkommen und deshalb hat es recht lange gedauert, bis ich das Prinzip verstanden habe. Das war nur durch das Fernsehen möglich.

Obwohl ich andererseits auch sagen muss, dass das Fernsehen – soviel man dort auch lernen kann – manchmal recht verwirrend ist. Beim richtigen Fußball ist es einfach: Bälle, die in meine Richtung kommen, werden gefangen. „Kahn, jetzt bist du dran“ heißt es dann. Beim Fernsehen ist es wesentlich schwieriger. Zuerst spielen die Jungs von links nach rechts, dann auf einmal andersrum. Wenn es aber ein Nachspiel gibt, ist es nochmals andersrum. Österreich gegen Wales war ja diesbezüglich ein Horror: Die einen rot und weiß, die anderen weiß und rot. Zusätzlich Seitenwechsel nach 45 Minuten! Ich habe mir aus diesem Anlass eine kleine Tabelle gemacht, aber die Kollegen sagen, dass das nicht richtig wäre für einen Topmann. Ist verdammt schwer es jemandem rechtzumachen heutzutage.

Oliver Kann: Der erste Ballesterer Text

Samstag, Dezember 17th, 2005

Zugegeben, die Dinge laufen nicht allzu gut für Herrn Oliver in der letzten Zeit. Die Fans assoziieren seinen Namen heute mehr mit den Eiergoals gegen Brasilien und Real als mit seinen Hunderten Glanzparaden. Hat nicht Herr Beckenbauer neulich im Vorbeigehen etwas von »Profifußballern im hohen Alter« gefaselt? O.k., die Mädels werden immer jünger , die Spiele immer länger und die Bäller immer unschärfer – aber die Wiener Brillenschlange Wohlfahrt in den »besten« Jahren würde er noch mit 97 bei jedem Sehtest ausstechen.

Noch gehört Herr Oliver nicht zum alten Eisen! Die Dinge können sich wieder zum Besseren wenden. Oder auch nicht. Und da Herr Oliver ein intelligenter Mensch ist, baut er lieber vor und sichert sich ein zweites Standbein. Wie Boris Becker, der nach der Samenraub-Affäre ins journalistische Lager gewechselt hat, wird Herr Oliver von jetzt an beim ballestererfm arbeiten. Als Fotograf und Kommentator zu allen wesentlichen Themen des Lebens: Also Sex, Fußball und was sonst alles noch dazugehört.

Seinen ersten Beitrag _ ein Foto zum Thema Fußball und Musik _ sehen Sie
bereits in dieser Ausgabe. Denn Herr Oliver Kann fotografieren! Stay tuned!