Archive for the ‘Esoterik - Lebenshilfe’ Category

Der php-Zauberfrosch

Mittwoch, Juli 1st, 2009

Der php-Zauberfrosch

Die Vorgeschichte:
Der liederliche, böse und gemeine Cyberkapitalist Bolius hat in der Nacht einen wunderschönen Zauberbrunnen – mit einem Zauberfrosch darin – im blogeigenen Garten installiert. Zusätzlich hat er – und das ist das besonders perfide an dieser Sache – einen geheimen php-code in den Zauberfrosch integriert. Der Code lautet:

< ?php if irgendwer kisses frosch ('frosch turns into reichen prinz'); ?>

Die Gedanken des Cyberkapitalisten sind sehr einfach zu durchschauen: Aufgrund des eingebauten php-Codes wird sich der Frosch in einen reichen Prinz verwandeln, sobald er geküsst wird. (Ganz klar: if irgendwer kisses frosch —> frosch turns into reichen prinz). Durch diesen genialen Schachzug erhofft sich der Cyberkapitalist endlich (!) den lange ersehnten Reichtum.

Was weiter passiert:
Ein wunderbar gelaunter, vollkommen entspannter Wunderbär (Darko) schlendert entspannt durch den blogeigenen Garten und pfeift fröhlich ein Liedchen. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Alles ist glücklich. Dann erblickt Darko den Frosch und grüßt höflich:
Hallo Frosch!
Der Frosch grüßt höflich zurück:
Hallo Darko!

Folgender Dialog entspinnt sich:
D: „Sag mal – was bistn du für einer?“
F: „Ich?“
D: Na klar du!“
F: „Ich bin ein Frosch.“
D: „Aha“

(Pause – dramaturgisch sehr wichtig)

Plötzlich der Frosch: „Sag mal – magst’ mich nicht küssen?“
D: „Bin ja nicht schwul!“
F: „Is ja egal, ich bin ein Zauberfrosch. Wenn ich geküsst werde, dann werde ich zum reichen Prinzen!“
D: „Ist doch mir egal ob du ein Frosch oder ein Prinz bist. Ich muss jetzt weg. Die Mädels warten!“
F (leicht erbost): „Hör mal, so geht das nicht. Hast du denn gar keine Lust auf meine Millionen?“
D: „Millionen?“ (grübelt) dann: „Wahrscheinlich irgendwelche Beteiligungen an den Lehmann Brothers oder son wertloses Zeug. Nicht war?“
F: „Sag mal für was für einen hältst du mich eigentlich? Ich bin ein echter Zauberfrosch mit ganz viel Geld.“
D: „Beweise!“
F: (zornig) „Du bist ein Idiot.“
D: „Na hör mal, irgendwelche Sicherheiten brauch ich schon. Hast du vielleicht einen Kontoauszug?“
F: „Mein Gott, bist du aber blöde! Wir Prinzen haben keine Kontoauszüge. (dann lauter:) Uns gehört die Bank!“
D (denkt erst nach, dann): „Ich weiß nicht. Das Ganze kommt mir echt seltsam vor. Ein Frosch ohne Kontoauszug… Das wird nix werden. Sorry Frosch, aber such dir einen anderen Dummen.“

Der Wunderbär schwingt sich auf sein Motorrad und enteilt in Richtung „Ours Amoureux“. Uns so kam es, dass der geniale Boliussche Plan nicht umgesetzt wurde und der Cyberkapitalist wieder ein Mal den Kürzeren zog!

Der Tod

Freitag, November 14th, 2008

Tagchen Leute! Ich bins, Euer Darko.

Also draussen ist November und das bringt uns doch alle zum Nachdenken und da hab ich doch auch mal meditiert und bin in mich gegangen. Rausgekommen ist ein kleines Werk über den Tod. Ich hab mal alles zusammengeschrieben, was mir so gekommen ist. Ich hoffe, Euch nützt’s. Also:

Der Tod:
Vorteil: Man muss sich nicht mehr rasieren, wenn man mal tot ist. (Gilt nicht für mich, als Stoffbär rasiere ich mich ja eigentlich nie.)
Nachteil: Es gibt kein Sex mehr.

Das wars. Ich hoffe, es hat Euch zum Nachdenken gebracht.

Der große Bockwurstreport

Donnerstag, Mai 1st, 2008

Alles paletti im Blog. So scheint es jedenfalls. Bolius arbeitet entspannt am “Großen Bockwurstreport Deutschland Ost” und plant bereits den “Großen Bockwurstreport Deutschland West” In seiner Freizeit turtelt er innigstlich mit der neuen Geliebten – der Försterliesel – und ist auch sonst guter Dinge. Rätselschwein bemalt die original Berliner Mauersteine aus der originalen Berliner Mauer (der Blog berichtete exklusiv!) und auch Darko freut sich des Lebens.

Darko freut sich des Lebens? Vielleicht sieht es für den unbeteiligten Beobachter so aus! in Wirklicheit hat der brave Wunderbär Sorgen, die ihn jede Nacht quälen und verhindern, dass er schlafen kann. Und auch mit der Liebe stimmt es in Darkos Leben nicht mehr so ganz! Den Girls, denen er noch vor kurzem so eifrig und voll von Lebenslust nachstellte, hat er abgeschworen. Migräne – so die nonchalante Erklärung des Wunderbären. Doch echte Darko Kennner wissen bereits, was wir hier nur ansatzweise vermuten: Hinter dem lapidaren Wort Migräne steckt viel mehr, als wir – unbedarfte Blogleser – auch nur andeutungsweise ahnen können.

Die schockierende Wahrheit:
Der wahre Grund für Darkos Unpäßlichkeit ist, dass der schlaue Wunderbär das Heft “Lichtblicke” unter Boliussens Kopfkissen gefunden hat! Dort hat er neben allerlei Artikeln über die 5. , 6., 7. und auch 8. Dimension auch den Fachbeitrag “Ich bin von der Venus” entdeckt. Und wessen Bild entdeckte der Wunderbär in diesem Artikel? Boliussens Bild, selbstverständlich!!!

Darkos Alarmglocken schrillen! Der große Bockwurstreport, die Fotografie, das Blogbusiness, die Tändelei mit der Försterliesel! Alles nur Chimäre! Bolius ist in Wirklichkeit ein Agent von der Venus und versucht offensichtlich die Erde unter den Einfluss der Venusianer zu bringen! Kein Wunder, dass der ehemals so lebenslustige Wunderbär nicht mehr schlafen kann!

Frühmorgens

Dienstag, März 4th, 2008

Wunderbar! Es ist 7:30 und der Wecker klingelt dezent. Darko – ein wunderbar entspannter Darko – greift voll Freude und Lebensmut zum Wecker um ihn auszuschalten. Nach einigen Minuten der stillen und freudigen Kontemplation begibt sich unser Wunderbär froh gelaunt in die Küche um sich etwas Kaffee zuzubereiten. Kurz überfliegt er die Schlagzeilen der Morgenzeitung um die neuesten Informationen zum Tag zu erfahren. Doch sein Blick bleibt nicht lange bei Leitartikel und Feuilleton hängen. Nein; Unser Darko hat Wichtigeres zu tun!

Bestens gelaunt geht der Wunderbär zum Wandschrank und entnimmt ihm die wunderbaren Engelkarten. Wie immer zieht er auch an diesem Morgen eine beliebige Karte, die ihm den Verlauf des erwachenden Tages prophezeihen wird. Was für ein Mysterium! Jeden Tag aufs Neue einen Blick in die Zukunft erhaschen zu können! Wie schön!

Unser Wunderbär hat die Karte “Engel für Wohlstand und Fülle” gezogen. Genüßlich liest Darko den Text der Karte: Der Engel für Wohlstand und Fülle sorgt dafür, dass er – Darko – am Wohlstand teilnimmt, den das Universum für ihn bereithält. Wie schön!

Jeden Morgen liest Darko diesen wunderbaren – zufällig ausgewählten – Text! Nicht umsonst hat er alle 49 Karten des Engel-Tarots gegen die eine Karte ausgetauscht. Der Engel für “Wohlstand und Fülle ” dankt es ihm – dem lieben Wunderbären. 49 Kartenspiele – die Investition sollte man nicht unterschätzen, das muss man wohl zugeben! Aber das unbestechliche Engel-Tarot sagt ihm jetzt jeden Tag eine phantastische Zukunft vorher. Und darauf kommt es schließlich an!

Rätselschwein hat Darkos System übrigens auch probiert, aber der alte Skeptiker findets natürlich nicht so toll. Zuerst stöhnt und ächzt er: 49 Kartensets kaufen; ei ist das aber teuer! Und dann jeden Morgen die Zufallskarte ziehen; ach ist das anstrengend! Und ob das wohl wirklich was bringt? Ein ewiger Skeptiker eben, dieser Rätselschwein!

Bei der Hellseherin

Dienstag, Oktober 16th, 2007

B(olius): Guten Tag
H(ellseherin): Guten Tag Herr Bolius. Sie sind gekommen, weil die Geschäfte schlecht gehen?
B (verwundert): Sie wissen schon…?
H: Na ja, wie glauben Sie denn, wie ich mein Geld verdiene?
B (kleinlaut): Da haben sie recht….
H: Also, die Geschäfte gehen schlecht. Das Blogbusiness und so.
B: Ja, es ist verflixt. Das Blogbusiness bleibt unter allen Erwartungen. Die Mieteinnahmen, die Mieter… Nichts als Ärger. Sagen sie mir bitte was ich tun soll!
H: Na warten sie, das haben wir gleich. Ich werde in Sie reingucken und dann wissen wir alles.
B (jetzt schon recht verzagt): OK, Also dann….

Kurze Pause

B (sehr nervös, angespannt): Also sagen sie schon, WAS sehen sie?
H: Also im Moment nur einen BH und ein Paar Strümpfe.
B: Wie bitte?
H: Ach, lassen sie! Das ist die Standardausrüstung in einem Männerkopf, das interessiert uns jetzt nicht. Ich muss tiefer gucken.
B: OK, nur zu…

Kurze Pause

B: Und jetzt?
H: Ich sehe einen dicken Mann. Rätselpferd oder so. Und Stofftiere! Viele Stofftiere! Ein weisser Bär, eine Katze… Ach, ist der weisse Bär süß!
B (genervt) Oh Gott, dieser Darko!

Kurze Pause, die Hellseherin notiert etwas.

B: Was war das?
H: Ach gar nichts, ich hab nur die Telefonnummer des weißen Bärs notiert.
B (genervt): Verstehe.

Längere Pause

B (jetzt sehr nervös): Also jetzt sagen Sie schon. Was ist los? Was sehen sie?
H: Also um die Wahrheit zu sagen, ich sehe nur Stofftiere. Es ist sehr ungewöhnlich, aber sie haben nichts als Stofftiere im Kopf!
B (schreit fast): Wie bitte? Ich bin immerhin Geschäftsmann! Sehen Sie keine Exeltabellen? Keine Kalkulationen, keine Kosten-Nutzenrechnungen? … Die Steuer, die Superbank… Wo ist das alles???!!!
H: Nein, nur Stofftiere! Sie müssen sie akzeptieren lernen! Lieben sie ihre Stofftiere!
B (resignierend): Wenn sie das sagen…

Beim Astrologen

Dienstag, November 28th, 2006

Darko (sieht seiner Klientin tief in die Augen): Fräulein Elfriede, phantastisch! Ich sehe Ihre Venus im Kleinen Bären!

Fräulein Elfriede (errötend): Aber Herr Darko, Sie sind mir einer!

Kopi Luwak

Samstag, Oktober 14th, 2006

Darko ist – regelmäßige Blogleser wissen es ja bereits – ein Genießer ersten Ranges. Auf seinen Streifzügen durch die Weiten des Internets hat er eine sehr interessante Sache entdeckt, die er den verehrten Blogleserinnen und -Lesern keinesfalls vorenthalten möchte: Es handelt sich um die einzigartige Kaffeespezialität “Kopi Luwak”, die er jeden Morgen genießt. “Laß uns mal ein bisschen Katzenscheisse rauchen” sagt er frühmorgens augenzwinkernd zum schlafdrunkenen Rätselschwein und füllt eine Prise Kopi Luwak in etwas Zigarettenpapier.

Kopi Luwak – Was für ein Name! Dieser einzigartige Kaffee kommt von den Inseln Sumatra, Java und Sulawesi und unterscheidet sich grundsätzlich von anderen – gewöhnlichen – Kaffeesorten. Denn auf diesen Insel lebt eine Katze, die auf Kaffeebäume klettert und dort nur die reifsten, dunkelroten Kaffeekirschen frisst. Nachdem das Tier die Kirschen gefressen hat, werden sie verdaut, ausgeschieden und zur Kaffeeproduktion eingesammelt.

“Der Kopi Luwak hat ein sehr volles Aroma, dessen ungewöhnliche Note auf der natürlichen Fermentierung beruht, dem die Kaffeebohnen während der Verdauung ausgesetzt sind.” Wer an Darkos Leidenschaft teilhaben möchte findet hier eine Bestellmöglichkeit:

Erleuchtung

Mittwoch, Oktober 11th, 2006

Baso Do-ichi war einer der größten Meister des Zen und seine Art Fragesteller zu behandeln war höchst außergewöhnlich. Als Suiryo ihn nach dem richtigen Weg zur Erleuchtung befragte, schlug er den Fragenden kurzerhand nieder. Rinzai dagegen war bekannt dafür, dass er laut „Katz!“ rief, wenn ihm eine Frage gestellt wurde und Toku-San, ein weiterer großer Meister, machte reichlich Gebrauch von seinem Stock, noch bevor die Frage überhaupt gestellt wurde. *

Als Rätselschwein Darko eines schönen Morgens fragte, wo sich denn der Kaffee befände, beschloss Darko seinen Freund zu erleuchten und antwortete kurzerhand mit „Katz!“. Rätselschwein verstand nicht richtig und Darko versuchte es noch ein Mal, indem er ihm die berühmte Zen-Silbe „Mu!“ entgegenschleuderte.

Rätselschwein, seit jeher den Dingen des Lebens gegenüber eher pragmatisch eingestellt, fragte Darko nochmals, diesmal aber eine Spur nuancierter: „Bist bled? Sog ma liaba wo der Kaffee is!“ (Bist du verrückt, sag mir lieber wo der Kaffee ist) was zur Folge hatte, dass Darko dem Freund einen kräftigen Stockhieb im Stile Baso Do-ichis versetzte. Als Rätselschwein konterte „Heast Oida, homs da ins Hirn g’schissn und net umgriat?“ (eine bildhafte Umschreibung der Tatsache, dass in Darkos Kopf etwas Seltsames passiert sein könnte: „He, Alter, hat man dir ins Hirn gegackt und nicht umgerührt?“) warf Darko den Zen-Stab resignierend ins Eck und beschloss doch noch ein wenig zu schlafen.

Verärgert grummelte er, dass er seinem Freund nie wieder – sicherlich nie wieder! – mit irgendetwas helfen werde und zog sich, auf das Äußerste verärgert, in sein Schlafzimmer zurück. Aber wie alle Zenmeister wissen, ist der Weg zur Erleuchtung hart und dornig.

* Nach Daisetz Teitaro Suzuki, Erich Fromm: „Zen-Buddhismus und Psychoanalyse“

Die Gemütsverstimmung

Mittwoch, September 20th, 2006

Während sich japanische Männer über durchschnittlich 12,8 cm freuen, bringen Spanier 13,5, Amerikaner sogar 17,5 Zentimeter aufs Maß. Deutsche Männer können 16,4 Zentimeter vorweisen. Während der Durchschnittspenis in Dresden 17,4, in Düsseldorf 17,0 und in Hamburg 16,6 Zentimeter lang ist, schrumpft er in Frankfurt auf 15,9, in Stuttgart sogar auf 15,6 Zentimeter.
Quelle: BamS

Momentan überragt Darkos Liebespfahl eindeutig alle Statistiken und das ist – neben seiner ausufernden Libido – einer der Gründe, warum ihm die Damenwelt zu Füßen liegt. Was wird er aber tun – und das ist der Ausgangspunkt einer weitreichenden Gemütsverstimmung – wenn er nach seinem Tod nicht in Amerika oder Dresden reinkarnieren wird, sondern in Frankfurt, Stuttgart – oder – noch schrecklicher – in Japan?

Rätselschwein versucht seinen Freund zu unterstützen wo es nur geht. Dennoch: sämtliche Versuche ihn aufzumuntern schlagen fehl. Darko will nicht, dass Rätselschein ihm Lieder vorfurzt (der Blog berichtete), er will auch keine Berichte über Zwergenweitwurf hören. Er will sich weder Spiegelei noch Steak auf der Festplatte braten lassen (der Blog berichtete) und selbst Rätselschweins Angebot einmal “gegrillte Rippchen von der Festplatte” zu probieren entlockt ihm lediglich ein weinerliches “Rippchen? Ich weiß nicht!”

Der Wunderbär ist eindeutig krank! Wenn doch wenigstens einer den Mut hätte in den Blog zu gehen und ihm zu sagen, dass diese Statistik nicht für Wunderbären sondern für Menschen gilt! “Darko – lieber Darko, mach dir bitte, bitte keine Sorgen!” rufen ihm tausende weibliche Fans zu. Sie haben sich barbusig vor dem Blog versammelt und winken mit ihren BH’s. Aber Darko hat sowohl die Türen zum Blog als auch die Türen zu seinem Herzen verschlossen. Er kann sie nicht hören, und bleibt traurig. Ein schreckliches Schicksal für den einst so lebenslustigen Wunderbären!

Der Bananentrick

Dienstag, Juni 6th, 2006

Rätselschwein hat etwas wirklich Wichtiges entdeckt: Den Bananentrick! Mit ihm erzielt man offensichtlich Höchstleistungen, wie auf der Seite von Eurosport zu lesen ist:

…Nadal hatte in der Pause beim Seitenwechsel eine Banane zu sich genommen, wovon offensichtlich ein Stück in seinem Hals stecken geblieben war. Fortan hatte der Mallorquiner bei den Big Points die Nase vorne und entschied auch die Sätze drei und vier jeweils mit 6:4 für sich…