Archive for Juli, 2007

Der Sommerurlaub

Montag, Juli 30th, 2007

Ursprünglich wollten Darko und Rätselschwein ihren Sommerurlaub eigentlich in dem netten sächsischen Städtchen Bärhaus verbringen. Dann aber stand plötzlich Körlingen am Programm, weil Darko ursprünglich der Meinung war, dass der Ort Görlingen hieß. Als er herausfand, dass es weder Görlingen noch Girls gab, entschied sich Darko letztendlich doch für Frauendorf. Es war ein wunderbarer Sommer und eines Tages beschloss Rätselschwein nach Meissen zu fahren um den Freund ein Tässchen echten Meissener Porzellans zu kaufen, damit er seinen 5-Uhr Kakao in einer gepflegten Tasse genießen konnte. Also setzte er sich in den alten Trabi und fuhr los. Leider kam er nie in Meissen an, denn die Reise entwickelte sich folgendermaßen:

Zuerst fuhr er über Marxdorf, nach Kauxdorf, weiter nach Saxdorf und Burxdorf. Leider war weit und breit kein Schild nach Meissen zu sehen, also fuhr er nach Kosilenzien. Als er dort auch nichts fand, schlug er den Weg nach Würdenhain ein. von dort aus ging es weiter über Saathain und Kobershain nach Stolzenhain und Probershain. Dann erwischte er die falsche Abzweigung und war plötzlich am Weg nach Oschätzchen, das er flott passierte um bald darauf in Oschatz anzukommen. Als er sich nach dem Weg nach Meissen erkundigte, stellte er fest, dass er sich schon wieder verfahren hatte und dass er erst nach Brottewitz mußte, um nach Ammelgoßwitz zu gelangen. Als er nach Radegast plötzlich in Bockswitz und schließlich sogar in Bortewitz und kurz darauf in Meltewitz landete, war er bereits etwas indigniert. Schmannewitz passierte er recht flott, aber Cavertitz lag leider so gar nicht auf seinem Weg. Also zurück nach Puschwitz über Leckwitz. Kleinschepa und natürlich auch Großschepa lagen glücklicherweise in der Nähe, denn von dort war es ein Katzensprung nach Zwochau, das er über Thammenhain, Voigtshain und Falkenhain erreichte. Als Radegund aber wieder in Radegast ankam wollte er bereits aufgeben, glücklicherweise sah er dann doch noch das Schild nach Schilda. Leider landete er aber statt in Schilda in Schildau, er hatte das “u” übersehen. Also nahm er den Weg nach Schilderhain, schwor sich aber von nun an genauer zu sein. Über Kreischau gings dann nach Zwethau und Werdau. In Triestewitz wurde er recht triest und hielt das alles für einen schlechten Witz. Wenigstens so lange, bis er nach Nichtewitz und Kauklitz kam. In Kröbeln grübelte er noch ein Mal über seinen Weg, probierte es noch ein Mal in Börln, fand nichts und fuhr nach Hause.

Die Tasse bestellte er dann im Internet.

Quelle: hier

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Keine Ahnung!

Samstag, Juli 14th, 2007

Großes Rätselraten hier im Blog! Niemand hat eine Ahnung, wie man aus folgenden Details eine interessante Geschichte machen soll, die den hohen Ansprüchen dieses Blogs entspricht:

In den letzten Wochen ist es wohl unzweifelhaft Sommer geworden, und Sommer ist eine schwierige Jahreszeit für kleine Eisbären. Auch Darko hat es nicht ganz so leicht wie sonst, machen ihm doch die Sonnenstrahlen schwer zu schaffen. Genauer: Es handelt sich um den UV-Anteil im Sonnenlicht, der dem knubbeligen, kleinen Wunderbär stört. Würde er sich der momentan so massiven UV-Bestrahlung zur Gänze ungeschützt aussetzen, hätte das wohl schwere Folgen. Aus wäre es dann mit dem alabasterfarben-vornehmen Eisbärenteint! Ein ganz gemeiner Braunbär würde Darko im Handumdrehen wohl werden, und ein Braunbär zu sein, das ist wohl das Letzte was er brauchen kann. Die Damenwelt steht nun mal auf schnuckelige, sexy Eisbären und so hat er sich entsprechend gewappnet: Neben seinen obligaten Schuhen aus goldenem Heuschreckenleder stolziert er jetzt mit einem schmucken Sonnenschirm über den Wiener Naschmarkt.

Alle rätseln: Wie – verdammt noch Mal – macht man aus diesem netten Bild eine blogtaugliche Geschichte?

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Der Status Quo

Sonntag, Juli 8th, 2007

Die Eröffnung des Neuen Blogs ist leider nicht ganz so unglaublich toll, wie es sich der Cyberkapitalist vorgestellt hatte, verlaufen. Seither ist bei Rätselschwein & Co. der graue Alltag wieder eingekehrt. Nach wie vor ist nicht ganz klar, warum die vielen Gäste – immerhin hatte man sie alle zeitgerecht per sms informiert – ausgeblieben sind. Bolius ist in dieser Sache sehr uneinsichtig, und will es nicht zugeben, dass man Madonna wohl kaum auffordern kann, Ihren eigenen Champagner mitzunehmen. Wer mehr Geld habe, sie oder er?, murmelt er immer wieder.

Aber egal. Wir vom Neuen Blog wollen einfach wissen, wie der Status Quo im Neuen Blog ist, deshalb haben wir ein Resümmee vorbereitet:

Die Situation ist wie folgt:

Bolius, der miese Cyberkapitalist, hat seine Frau (Frau Bolius) an Wotan, den einbeinigen Ansichtskartenmaler verlohren. Der berühmte Blick in Wotans Augen war schuld daran, dass Frau Bolius das Weite suchte. Auf der Suche nach ihrer großen Liebe hat sie sich inzwischen mit ihrer besten Freundin, der kuhgesichtigen Anna Przemek verbündet. Die tablettensüchtige Przemek ist Gelegenheitspornofilmproduzentin und versucht ihren Geliebten – er ist vollprofessioneller Pornofilmproduzent – durch Handauflegen von seiner unheilbaren Alkohlsucht zu heilen.

Um das Maß voll zu machen, weigert sich Przimek – seitem Boliussens Frau (Frau Bolius) sich von ihrem rechtmäßigen Ehemann (Herr Bolius) getrennt hat, auch nur ein Wort mit ihm – Bolius – zu wechseln. Ihre mehr als fadenscheinige Begründung lautet, Bolius habe ihr -Przimek – in der letzten Inkarnation am Busen gegrapscht , das verkrafte sie bis heute nicht.

Darko, der schlaue Wunderbär, hat sich auf Rätselschweins Kosten die “Neuen Korsettinseln” erbauen lassen, auf denen es nebst allerhand netten Sexy-Girls, Luxus pur und Zeugs auch ein Spezialitätenrestaurant mit Häppchen von Wal und Seehundbaby gibt. Leider hat Darkos Plan, Greenpeace als Sponsor der Neuen Korsettinseln zu gewinnen, nicht geklappt. Wir sehen: Selbst für erfolgverwöhnte Wunderbären, gibt es dann und wann Rückschläge. Seine Argumentation, dass das Sponsorship für die Ökoorganisation – dringend benötigte – Imagewerte in den Bereichen Sexiness und Coolness erbrächte, wurde nicht akzeptiert.

Rätselschein versucht sich indessen nach wie vor als freiberuflicher Feuerwehrmann. Für diesen Sommer hat er sich auf die Nische der Grillparties spezialisiert. Leider regnet es ununterbrochen, und wenn ein Mal doch ein Grillfest stattfindet, dann geht das Feuer im Griller ohnehin von selbst aus. In seiner spärlichen Freizeit, liest er am liebsten “Das Recht auf Faulheit” von Paul Lafargue. Ansonsten betätigt er sich als Seelentröster für seinen Freund Darko. Der wird nämlich bald seinen fünften oder sechsten Geburtstag feiern (So genau weiss er es selbst nicht.) und beklagt sich über das herannahende Alter. Der stets frohgemute Rätsi – er selbst ist ja bereits der Vergreisung nahe – führt ihm voll Lebenslust vor, dass man auch im hohen Alter noch allerlei Lustiges erleben kann, und macht ihm durch gelegentliche Balletteinlagen Mut.

Der sadomasochistisch veranlagte, schwule Oheim, besser bekannt als “der Schwerhörige” ist der einzige Freund, der Bolius geblieben ist. Bei ihm weint er – Bolius – sich in stillen Stunden aus. Der Schwerhörige rät ihm – während er seine Obstsalatmeditationen durchführt – “Alles zu ficken, was ihm vor die Flinte kommt”, ein Rat, den Bolius – voll von Seelenpein – nicht ohne weiteres akzeptieren kann. Laut Frau Bolius – seiner Exfrau – leidet er ohnehin an “sexueller Inkompetenz” – und ist extrem neidig, dass Darko ihm immer wieder die tollsten Girls wegschnappt. “Von einem Stoffbären im Kampf um ein Burgfräulein besiegt zu werden, ist wohl eine schlimme Schmach für einen Ritter!” murmelt er häufig.

Nieselpriem, wir alle kennen ihn ja als den “freundlichen Briefträger Nieselpriem” hat sich inzwischen von Frau Przemeks verrücktem Guru in die Kunst des Handauflegens einweihen lassen. Der Guru wohnt in einer baufälligen Garage am Stadtrand von Zagreb und ist eigentlich professioneller Rolette-Spieler. Seitdem er – Nieselpriem – den Guru kennt, ist er der Ansicht, sein tägliches Brot besser verdienen zu können, wenn er – Nieselpriem – “gelegentlich” “irgendwelchen Typen, die es zwickt” die Hand auflegt. Er sieht diese verantwortungsvolle Tätigkeit sehr locker. Dass es sich bei den angesprochenen “irgendwelchen Typen” übrigens meist um Frauen mit Modellmaßen handelt, ist Darko, der die ganze Angelegenheit mit Adleraugen beobachtet, nicht verborgen geblieben.

Da Nieselpriem das Handauflegen – abhängig von der Oberweite – meist am Busen beginnen läßt, wird er häufig in unliebsame Komplikationen verwickelt. Die vereinzelten Schrammen und blauen Augen, die ihm die Damen vermachen, versuchte er durch besonders geschickt angebrachtes Makeup zu vertuschen .

Tja, so stehen die Dinge bei uns im Neuen Blog. Wir werden Sie – verehrte Leserinnen und Leser – mit Sicherheit auf dem Laufenden halten!

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Ein Scheisstag heute!

Samstag, Juli 7th, 2007

Endlich ist es so weit! Rätselschwein ist mit der Generalüberholung des Blogs fertig! Mit vor Stolz geschwellter Brust verkündet Bolius, der nichtsnutzige Cyberkapitalist, dass heute die große Eröffnung des Neuen Blogs stattfinden wird. Bereits vor Tagen hat er internationale Stars wie Madonna, U2 und all die anderen Tagediebe, die zu solchen Anlässen sonst auch immer kommen, per sms zu den Blogfeiern eingeladen. Pünktlich um 19h wird Bolius das rote Band durchschneiden und die Eröffnungsrede halten.

Leider kommt außer Rätselschwein, Nieselpriem und Darko aber niemand. Und auch die drei kommen nur, weil ihnen der Cyberkapitalist im Falle des ungerechtfertigten Wegbleibens mit einer saftigen Mieterhöhung gedroht hat. Madonna und die anderen Nichtsnutze spielen heute bei “Live Earth” und der Boliussche Traum einer kleinen Jam-Session mit den Red Hot Chily Peppers (Bolius spielt seit frühester Jugend begeistert das Waldhorn, hat diese Neigung aber nie öffentlich verkündet.) ist ausgeträumt. Ein Scheisstag ists!

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Sommerpause

Donnerstag, Juli 5th, 2007

Sommerpause im Blog. Rätselschwein flucht und schwitzt, während er im Bolius’schen Auftrag den binären Code mit dem Putzlappen säubert. Er muss verflixt aufpassen, dass er jeden Nuller und jeden Einser nach dem Putzen wieder an die richtige Stelle setzt. Ein Mal hatte er die beiden Ziffern kurz verwechselt, das Resultat war desaströs.

Anders gehts inzwischen bei Darko zu. Der hat sich nämlich, solange die Renovierungsarbeiten andauern, auf seine geliebten Korsettinseln zurückgezogen. Nebenbei hat er in seiner Freizeit auch einen Intelligenztest für Raben entwickelt. Das “Spektrum der Wissenschaft.” hat ausführlich berichtet.

Apropos Korsettinseln: Natürlich handelt es sich um die “Neuen Korsettinseln”. Die alten Korsettinseln hat er einfach sprengen lassen. Am Anfang war ja alles nett dort, aber später wurden die Mädels immer dicker und als nach neun Monaten überall diese kleinen weissen Bären auftauchten, hatte er die Schnauze voll. Glücklicherweise hatte Rätselschwein ein bisschen was in seinem Sparstrumpf gehortet, und so ging sich ein Neubau aus. Jetzt gibt dort – auf den Neuen Korsettinseln – alle Arten von Luxus und Zeugs. Irgendwann wird der Blog berichten.

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