Archive for Dezember, 2005

Austromars – eine Mission in Rot – Weiss – Rot

Mittwoch, Dezember 28th, 2005

Aufgrund der anhaltens schlechten Finanzsituation im Blog, will Rätselschwein einen Nebenjob annehmen: Austronaut. Auf http://www.austromars.at hat er ein entsprechendes Angebot gesehen und wurde gleich aktiv. Wir im Blog erfahren als erste um was es sich handelt:

Die erste bemannte Marsmission wird leider nicht vor 2030 stattfinden, denn die dafür notwendigen Voraussetzungen sind sehr komplex und nehmen viel Zeit in Anspruch. Bevor man Menschen auf lange Reisen ins All schickt, müssen jede Menge Erkenntnisse über Abläufe, Möglichkeiten und Gefahren darüber gesammelt werden. Das passiert in Simulationen. Die Mars Society betreibt seit 2000 sogenannte Analog-Stationen, in denen Kurzzeitmissionen von zwei Wochen Dauer simuliert werden. Ein klarer Fall für Rätselschwein!

Der Weg zum Austronauten
Seit 4. September 2005 sucht das ÖWF Kandidaten für das AustroMars-Projekt. Prinzipiell kann sich jeder bewerben, der sich dazu geeignet fühlt. Klarerweise gibt es auch Grundvoraussetzungen, wie etwa gute physische und psychische Konstitution und technisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse.

In einem vierstufigen Auswahlverfahren werden dann sechs Analog-Austronauten und drei zusätzliche Ersatzpersonen ermittelt.

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Echte Freundschaft

Samstag, Dezember 17th, 2005

Die finanzielle Situation im Hause Rätselschwein ist wirklich sehr angespannt. Neulich wollte Rätselschwein Nüsse in sein morgendliches Müsli tun, konnte sich die teuren Früchte aber nicht leisten. Darko musste also erst die Bäckerin (Ja genau, die dicke Bäckerin mit dem wogenden Damenbart, der ihr bis zum ausladenden Busen hängt und die Darko immer laut hinterherpfeift , sobald er in die Nähe der Bäckerei kommt) – also genau diese Bäckerin musste er erst bezirzen.

Natürlich war er – der Zirzmeister par excellance – erfolgreich und die Bäckerin buk ihm – verliebt wie sie eben war – ein Nussbrot in Herzform, dass er dann benutzten konnte um die Nüsse raus zu klauben. So beweist sich ein echter Freund!

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Internationale Reaktionen

Samstag, Dezember 17th, 2005

Date: Wed, 11 May 2005 13:45:08 +0200
From: httpd
To: info@ballesterer.at
Subject: Kontakt Website
X-RCPT-TO:

Foli
DOUSSE
emmanueldousse@yahoo.fr
Je suis un Togolais résident au Gabon. Je suis un gadien de but. Je
voudrais être en contact avec OLIVER KANN. Je veux qu\’il m\’envoie des
équipements de gardien. Je l\’aime beaucoup quand je le vois dans les buts

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Der Text, der zum Bruch mit dem Ballesterer führte

Samstag, Dezember 17th, 2005

August! 67 Grad im Schatten! Gedanken verdampfen wie Brezeln im Reagenzglas! (Seltsame Metapher, merken!) Was nicht verdampft, rinnt wie Sirup durch das Gehirn. Und zum Titelthema Stronach fallen weder dem Meistergoalie noch dem Meisterfotografen etwas ein. (Stronach – Wer ist der Typ überhaupt, kennt den wer?)

Daher schnell (Torleute und Journalisten sind ja recht behände) ein anderes Thema aufgegriffen: Damenfußball! Ein reizender Gedanke: Deutschland – Frankreich: 11 Claudia Schiffers gegen 11 Laetitia Castras. Die Französinnen tragen den Nagellack bleu-blanc-rouge, die Deutschen schwarz-rot-gold auf den Zehen. Endlose, sonnengebräunte Mädelsbeine in Schuhen mit 15 cm Absätzen! Die Französinnen von Gaultier eingekleidet, die Deutschen von Birkenstock. Knappe Trikots, tiefe AusschniXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX. Ollie du bist ein kindischer Matscho heißt es dann. Erst Fernseh-gucken, dann Artikel schreiben. Und fachliche Kompetenz hast du auch keine. Birkenstock stellt keine High-Heels her.

Also doch ein anderes Thema: Junge Katholikinnen und der Fußball. Laut einer Blitzumfrage im Studentinnenheim Wien Floridsdorf der Erzdiözese gucken von den 33 Heimbewohnerinnen 29 regelmäßig Championsleage, weil die Jungs sich am Ende des Spiels die Trikots ausziehen. Interessant, vielleicht könnte man auf dieser Basis die Zahl der Novizinnen in bayrischen Klöstern signifikant anheben: Junge Priester, verfahren nach der Sonntagspredigt ähnlich und ziehen siXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX.

Nee, das mussten wir leider auch wieder streichen, das kommt nicht gut, sagt mir mein Redakteur. Wenn schon ein Sexskandal im Ballesterer, dann bitt nichts mit der Kirche und auch nix politisches und auch nicht über Stronach, sicherlich nicht über Superfund, auch nicht über die Regierung und keinesfalls über irgendwelche Fußballclubs. Sonst haben wir bald keine Anzeigen mehr im Heft, Ollie muss wieder den Kapitän machen und 2006 vielleicht doch zur EM fahren, nur damit die Kohle stimmt.

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Ansichten eines Tormanns – der 2. Ballesterer Text

Samstag, Dezember 17th, 2005

Dienst ist Dienst und Herr Oliver hat nun mal einen Vertrag mit den Ballesterer-Jungs. Auch wenn er die Ösis wahrscheinlich nie verstehen wird, hält er sich an die Regeln. Eisern! Dass seine Kolumne – immerhin ist er der teuerste Tormann Deutschlands! – in der letzten Ausgabe neben die Kleinanzeigen gesteckt wurde macht die Sache zwar nicht leichter, aber egal. Irgendwie hat man den Eindruck, dass unsere südlichen Nachbarn uns nicht besonders mögen…

Diese Ösis haben eben seltsame Sitten: Zum Beispiel die Sache mit dem Schnee, die keiner richtig verstehen kann: Einerseits lieben sie nichts mehr als Schifahren, andererseits geraten sie in Panik, sobald sich die ersten Schneeflocken zeigen. Letzten Winter haben sie versucht den Schnee mit kleinen Steinchens zuzuschütten, damit man ihn nicht sieht! Sagt man dann, dass das nicht gelingen kann, ist man sofort der „blede Piefke, der’s zamhalten soll“. Später haben sie dann den ganzen Mist – Steinchens und Schnee zusammen – in die Donau gekippt. Auch komisch, bei uns wird der Schnee nie weggeworfen. Wahrscheinlich war er zum Schifahren nichts mehr nütze wegen der Steinchens. Falls hier jemand helfen könnte, bitte aufklärende Briefe an die Redaktion!

Ein ganz anderes Thema – und damit sind wir wieder beim Fußball – ist die Frage wie die Kollegen von der Verteidigung eigentlich so gut über den Rasen rutschen können. Versuchen Sie das mal im Park. Rasenrutschen ist gar nicht so leicht, aber die Jungs rutschen manchmal gewaltig. Erst als ich neulich ein Spiel im Fernsehen gesehen hat, ist mir der Knopf aufgegangen: Das liegt daran, dass die Kollegen im Angriff so viel Spucken! Das bereitet den Boden auf. Bei mir im Tor darf rutschen ja nicht vorkommen und deshalb hat es recht lange gedauert, bis ich das Prinzip verstanden habe. Das war nur durch das Fernsehen möglich.

Obwohl ich andererseits auch sagen muss, dass das Fernsehen – soviel man dort auch lernen kann – manchmal recht verwirrend ist. Beim richtigen Fußball ist es einfach: Bälle, die in meine Richtung kommen, werden gefangen. „Kahn, jetzt bist du dran“ heißt es dann. Beim Fernsehen ist es wesentlich schwieriger. Zuerst spielen die Jungs von links nach rechts, dann auf einmal andersrum. Wenn es aber ein Nachspiel gibt, ist es nochmals andersrum. Österreich gegen Wales war ja diesbezüglich ein Horror: Die einen rot und weiß, die anderen weiß und rot. Zusätzlich Seitenwechsel nach 45 Minuten! Ich habe mir aus diesem Anlass eine kleine Tabelle gemacht, aber die Kollegen sagen, dass das nicht richtig wäre für einen Topmann. Ist verdammt schwer es jemandem rechtzumachen heutzutage.

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Oliver Kann: Der erste Ballesterer Text

Samstag, Dezember 17th, 2005

Zugegeben, die Dinge laufen nicht allzu gut für Herrn Oliver in der letzten Zeit. Die Fans assoziieren seinen Namen heute mehr mit den Eiergoals gegen Brasilien und Real als mit seinen Hunderten Glanzparaden. Hat nicht Herr Beckenbauer neulich im Vorbeigehen etwas von »Profifußballern im hohen Alter« gefaselt? O.k., die Mädels werden immer jünger , die Spiele immer länger und die Bäller immer unschärfer – aber die Wiener Brillenschlange Wohlfahrt in den »besten« Jahren würde er noch mit 97 bei jedem Sehtest ausstechen.

Noch gehört Herr Oliver nicht zum alten Eisen! Die Dinge können sich wieder zum Besseren wenden. Oder auch nicht. Und da Herr Oliver ein intelligenter Mensch ist, baut er lieber vor und sichert sich ein zweites Standbein. Wie Boris Becker, der nach der Samenraub-Affäre ins journalistische Lager gewechselt hat, wird Herr Oliver von jetzt an beim ballestererfm arbeiten. Als Fotograf und Kommentator zu allen wesentlichen Themen des Lebens: Also Sex, Fußball und was sonst alles noch dazugehört.

Seinen ersten Beitrag _ ein Foto zum Thema Fußball und Musik _ sehen Sie
bereits in dieser Ausgabe. Denn Herr Oliver Kann fotografieren! Stay tuned!

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Gackestimmung im Blog

Samstag, Dezember 17th, 2005

Im Rätselschweinschen Blog herrscht heute Gackestimmung. Unsere beiden Blogbewohner sitzen beisammen und ärgern sich. Wie in letzter Zeit so häufig, geht es auch diesmal wieder um’s liebe Geld. Keiner der beiden kann sich erinnern, wann sie das letzte Mal gelacht haben…

Wenn Darko später telefonisch versuchen wird eine Pizza zu bestellen, wird ihn ein Blick in Rätselschweins traurige Augen stoppen: Aus Geldmangel ist die heutige Essensration lediglich eine halbe Weintraube für beide gemeinsam. Es ist eng geworden im Rätselschweinschen Blog; Eng und kalt!

Aber da ein Unglück selten alleine kommt, gesellen sich heute natürlich auch andere Komplikationen dazu: Bolius, dieser unfähige Fotograf und gleichzeitig ihr Vermieter, scheint gleichermassen Probleme zu haben: Aufgrund von Geldmangel, will er einen weiteren Untermieter in den bereits dicht besiedelten Blog zwängen: Oliver Kann_, dieser journalistische Versager, dessen einzige Leistung darin besteht Oliver Kahn recht ähnlich zu sehen, soll eine eigene Abteilung beziehen. Nicht mal die Jungs vom Ballesterer, diesem tollen Fußballmagazin, wollten seine sinnlosen Beiträge lesen und haben ihn neulich gefeuert. „Wer zahlt, schafft an“ sagt Bolius und verweist mit einem Achselzucken auf die gigantischen Kosten für Bites und Bites, die die Rätselschweinschen Aktivitäten so mit sich bringen.

Aber das ist noch lange nicht alles und der zusätzliche Mitbewohner ist nicht die einzige Schikane, die sich Bolius, dieser gefühlskalte Cyberkapitalist, ausgedacht hat. In Zukunft wird er noch viel mehr Werbeschaltungen für seinen idiotischen Kalender machen. Die Kampagne „ Bunte_Bilder_leider_nicht , Kalender, Zeugs und Geschenke“ soll alle Suchmaschinenuser, die „Bunte Bilder“, „Geschenke“, Kalender“ oder einfach nur „Zeugs“ suchen auf seine Seiten locken. Dazu will er Darkos und Rätselschweins einstmals so gemütliche Bleibe mit Reklame vollmüllen. Bis heute – und es ist immerhin der 17. Dezember – hat er noch keinen einzigen seiner Kalender verkauft. Darko hat berechtigte Zweifel ob er überhaupt einen einzigen der Kalender losschlagen kann. Immerhin tendieren die Bilder ziemlich stark ins Grüne, die meisten Porträts sehen wie Wasserleichen aus.

Und um die Liste der heutigen Katastrophen endlich abzurunden: Rätselschwein wünscht sich zu Weihnachten eine Startrampe für Papierflugzeuge. (s. Bild). Natürlich – und obwohl Darko der Superbank gesagt hat, wie wichtig die Startrampe für das Rätselschweinsche Seelenheil ist – gewährt die Superbank keine Kreditaufstockung für solch „kindischen Unsinn“. Lieber schlagen die Bänker vor, dass er einen Teil seiner Pornofilmsammlung verkaufen soll um seine Schulden zu reduzieren….

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Die Vernissage

Freitag, Dezember 9th, 2005

Das Desaster mit der Superbank lastet schwer auf Rätselschwein und Darko. Egal, was die beiden auch überlegen, da gibt es keinen Weg raus, selbst Darkos Laserpistole kann momentan nichts nützen. Also beschließen unsere beiden Freunde zur Entspannung auf eine Vernissage zu gehen. Sehr zum Leidwesen Rätselschweins, wie sich später herausstellen soll.

Denn die Vernissage verläuft wie solche Veranstaltungen immer verlaufen: Rätselschwein verwechselt Kunstobjekt und Feuerlöscher und preist, während er zurückhaltend am Sekt nippt, in großen Tönen die Leistungen des Künstlers, der dieses wunderbare rote Ding entworfen hat. Nachdem sich die Sache aufgeklärt hat, versucht er seine brennende Zigarette an dem an der Wand montierten Aschenbecher auszudämpfen. Leider – so stellt sich heraus – hat er damit das bedeutenste Kunstwerk der Galerie unbrauchbar gemacht und muss für den entstandenen Schaden aufkommen. Der vermeintliche Aschenbecher ist – im Gegensatz zum Feuerlöscher – kein Gebrauchsgegenstand, sondern ein Ausstellungsobjekt.

Für Darko hingegen entwickelt sich der Abend wie immer prächtig. Von mehreren hübschen Damen umringt erzählt er tolldreiste Geschichten aus seinem Leben. Sobald er aber auch nur einen Moment unbeobachtet ist, schaut er ihnen unter den Rock und prüft wer keinen Slip unter dem kleinen Schwarzen trägt. Später, während er über Picasso referiert und Häppchen in den Mund wirft, trägt er dann Oberweite, Absatzhöhe, Haarfarbe etc. in eine imaginäre Tabelle ein. Neben der scheinbar so lockeren Konversation vergleicht er die Ergebnisse und schon bald hat er seine Auswahl aus den Anwesenden getroffen. Mit amüsiertem Grinsen fragt er die Runde: „Und wer von Euch Zuckerschnecken begleitet mich jetzt nach Hause?“

Während Rätselschwein mit Schimpf und Schande vor die Tür geworfen wird ( „Sie hören von meinem Anwalt!“ ) streiten sich die Damen darum, wer den eleganten kleinen Eisbär tragen darf und vor allem in wessen Schlafzimmer er getragen werden soll.

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