Archive for November, 2005

Fußwetter

Samstag, November 26th, 2005

Aufgrund des anhaltenden Winterwetters eine kurze Empfehlung von Darko, der als sexbesessener Eisbär Spezialist für die kalte Jahreszeit ist.

Hier also Darkos Tipps:
Für Damen empfehlen sich bei diesem Wetter vor allem Schuhe mit hohen Absätzen. Sogenannte High – Heels wärmen am besten, da sie den empfindlichen Fuß möglichst weit von der kalten Schneedecke entfernen. Je höher der Absatz ist, desto stärker wirkt er. Ein hauchdünner Strumpf bietet eine zusätzliche Isolation, die nicht unterschätzt werden darf. Weiters erinnert roter Nagellack an glühende, wärmende Kohlen oder Sonnenuntergänge an lauschigen Sommerabenden und trägt solchermaßen gleichfalls zu einer angenehmen Fußtemperatur bei.

Gutes Fußwetter wünscht: Darko

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Machen Sie mal was drauf, Teil 2

Donnerstag, November 24th, 2005

Rätselschwein weint hemmungslos. Darko überlegt kurz, ob er ein kleines Kraftwerk bauen soll, um aus den Sturzbächen der rätelschweinschen Tränen Strom zu gewinnen, lässt es aber dann doch bleiben. Finanziell würde es sich natürlich rechnen, aber Darko will mit dem Kummer seines Freundes kein Geld verdienen. Solange es die Superbank noch erlaubt, wird er ein freier Wunderbär bleiben! Lieber bringt er ihm ein paar Kübel, vielleicht kann er später in die Salzgewinnung einsteigen.

Das Desaster, das Darko auf der Bank erlebt hat, trifft den hypersensiblen Rätselschwein ins Mark. Zwischen seinen langgezogenen Schluchzlauten hört Darko immer wieder Sprechversuche, doch die meisten versteht er nicht. Nur manchmal hört er ein verzweifeltes „Superbank – superkrank!“ oder „Ausbeuter, Blutsauger!“ Später werden sie über alles sprechen und glücklicherweise sind sich die Freunde auch in der Not einig: Natürlich muss die Bank für das Geld ihrer Kunden sorgen, wer denn sonst? Sogar das vollbusige Werbegirl aus dem Fernsehen hat es immer wiederholt: „Superbank – niemals blank“. Kann man denn niemandem mehr trauen?

Als Darko auflistet, was er jetzt alles tun muss, ist Rätselschwein schier fassungslos: Sogar der Schreibtisch mit den Intarsien aus Mammutelfenbein soll wieder zurück und obendrein hat Darko jetzt jede Menge Schulden. In 14 Tagen soll er das Geld zurückzahlen! Wie soll das noch enden?

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Machen Sie mal was drauf! Teil 1

Dienstag, November 15th, 2005

„Guten Tag, mein Name ist Darko.“ Ein mittelmäßig gelaunter Wunderbär betritt die Filiale der Superbank. „Ich muss Sie dringend wegen meines Kontos sprechen.“

Der Bankangestellte bittet ihn in die Beratungszone, legt sich die Unterlagen zurecht und kommt dann zu ihm.

„Sehr gut Herr Darko“, lächelt er voll Pflichtbewusstsein in Richtung des Wunderbären, der inzwischen auf der mehr oder weniger eleganten Ledergarnitur des Bankhauses Platz genommen hat. „Wir wollten Sie ohnehin bereits kontaktieren.“ Während er in seinen Unterlagen kramt, übersieht er geflissentlich–er ist ja durch und durch Profibanker – dass sein Kunde abwechselnd die Lehne der Ledergarnitur als Schaukel benutzt, den Sitz dagegen für Kopfstandübungen. Mit betont professioneller Freundlichkeit wendet er sich seinem Gegenüber zu:

„Sehr schön Herr Darko, dass Sie gekommen sind! Wie ich bereits erwähnte: Wir wollten sie ohnehin schon kontaktieren.!

„Gerne geschehen! Ich habe nämlich eine Frage betreffend meines Kontos,“ antwortet Darko, der inzwischen am Luster der Bankfiliale herumturnt. „Nettes Equipment übrigens“ lässt er nonchalant von oben hören.

Nachdem der Wunderbär auf dringendes Zureden seines Gegenübers – der Angestellte ist hinter seiner professionellen Maske bereits ziemlich nervös – wieder auf das Sofa zurückgekehrt ist, beugt er sich in Richtung seines Kunden und sagt mit scheinbar bekümmerter Miene: „Es tut mir entsetzlich leid mein Herr, aber ihr Kontostand beträgt momentan –350.671,71 Euros. Wir mussten das Konto momentan sperren.“

Darko, der jetzt am Ledersofa sitzt und mit seinen Zehen herumspielt meint sarkastisch: „Klar habe ich gemerkt, dass das Konto gesperrt ist. Also tun sie wieder was drauf, mein Scheck auf die Korsettinsel ist schließlich geplatzt!“

Ja, ja, ich sehe. Der Angestellte vergräbt sich zwischen seinen Papieren. „Und nicht nur der Scheck an die Korsettinsel, gleichfalls leider auch die Schecks an die fröhlichen Fußfetischisten, die Tittigirls und die Pornothek „Orgasmusland“. „Herr Darko!“ setzt er mit trauriger Stimme fort. „Sie haben seit vorgestern Nachmittag, als sie das Konto eröffnet haben, 350.671,71 Euros an Dritte überwiesen, aber lediglich einen Eingang in der Höhe von 10 Cent vorzuweisen. Zahlungen für Schuhe aus goldenem Heuschreckenleder, einer Rechnung für Elefantencamembert und einem Schreibtisch aus Mammutelfenbein stehen die 10 Cent der Überweisung eines gewissen Herren Nieselprims gegenüber. Das müssen sie mir bitte erklären.“

„Was heißt hier erklären?“ Darko pariert die Vorwürfe des Angestellten gekonnt: „Tun sie einfach was drauf und es geht wieder.“ ist seine lakonische Antwort.

In weiterer Folge entspinnt sich eine rege Konversation:

- „Was soll ich denn drauftun?“
- „Nicht sie persönlich! Die Bank soll was drauftun!“
- „Ich verstehe trotzdem nicht. Was soll denn die Bank drauftun? „
- Na Geld natürlich! Machen Sie Geld auf mein Konto drauf! Sie werden doch wohl etwas Geld haben; oder? Falls sie allerdings pleite sind, müsste ich mein Konto natürlich sofort auflösen!“

Der Angestellte schluckt schwer, so etwas hat er noch nie gehört. „Ich fürchte, da muss ich meinen Abteilungsleiter holen.“ zischt er nahezu unhörbar und verschwindet mit rotem Kopf in Richtung Schalterraum.

Ende von Teil 1
Hier gehts zum Teil 2

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Feuer, Feuer!

Sonntag, November 13th, 2005

27 Jahre lang war Rätselschwein bereits Feuerwehrmann gewesen, als er ein neues Hobby entdeckte: Firewalking. Seine neue Freizeitaktivität erfüllte ihn vom ersten Augenblick an und sooft es ihm möglich war nahm er an einem Feuerlauf teil. Der Rauch, die Hitze, die Flammen… all das kannte er ja bereits, aber erst der Tanz über die glühenden Kohlen, brachte seinem Leben eine neue Perspektive: In diesen gesegneten Momenten öffnete er sein Herz und wurde ein anderer Mensch.

Einige Zeit nachdem er sein neues Interesse entdeckt hatte, beschloss Rätselschwein Hobby und Beruf zu vereinen und alsbald tanzte er auch auf den Bränden, die er berufsbedingt zu löschen hatte. Seine Kollegen hielten ihn für besonders wagemutig und er erhielt so manche Medaille für seine außergewöhnlichen Einsätze.

Mit den Erfolgen wurde er jedoch übermütig und begann selbst Brände zu legen, damit er später über die tosenden Flammen hinwegschreiten konnte, bevor er sie löschte. Auf Dauer konnte diese seltsame Angewohnheit natürlich nicht verborgen bleiben und alsbald begannen die Schwierigkeiten: „Rätselschwein, du kannst nicht einfach Häuser anzünden um über die Flammen zu gehen!“ meinten seine engherzigen Kollegen, doch Rätselschwein wollte nicht hören. Zu seiner Verteidigung sagte er immer wieder den einen Satz, der in seiner Schlichtheit jeden Kritiker zum Verstummen bringen musste: „Ich habe nachher immer alle Brände gelöscht!“

Nahezu täglich tanzte er nun auf rauchenden Giebeln, machte im Mondenschein Pirouetten über glühenden Fabriken und frohlockte auf qualmenden Hochhäusern. Rätselschwein war glücklich!

Und so ließ man ihn sein seltsames Hobby weiterhin praktizieren. Es war der Stadtverwaltung sehr wichtig ausgeglichene und motivierte Mitarbeiter zu haben. Besonders in einem so sensiblen Bereich wie der Feuerwehr.

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Weihnachtsmannalarm!!!

Montag, November 7th, 2005

Seit Tagen treiben sie wieder ihr Unwesen, sofort nach Halloween sind sie aus ihren Höhlen gekrochen und werden uns in den kommenden 2 Monaten quälen: Die Rede ist von den Weihnachtsmännern, der wahrscheinlich unnötigsten Spezies auf diesem Planeten.

Wie jedes Jahr hilft jetzt also nur noch eins: Der Weihnachtsmannweitwurf!!!

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Der Mann mit dem Arsch im Gesicht

Sonntag, November 6th, 2005

Seien wir doch ein Mal ehrlich: In jedem von uns steckt ein ewiges Kind. So ist es auch mit Darko, dem knubbeligen, weißen, kleinen Wunderbären, der sich hier einen Herzenstraum erfüllt: Er schreibt einen süßen, netten Kinderfilm, der aber – trotz aller Süße – dennoch auch einzelne dramatische Elemente beinhaltet. Zusätzlich hat Darko eine kleine, aber dennoch bedeutsame, Nebenrolle für sich selbst in das Drehbuch integriert.

Und hier ist die Geschichte:
Manhattan, New York im Jahr 2005. Ein Mann fällt zufälligerweise in eine Häckselmaschine, die am Wegrand steht. Die Häckselmaschine schneidet ihn in 10 cm große Würfel. Ein Chirurg (in dieser Rolle sehen wir unseren knubelligen, kleinen Wunderbär wieder.) näht ihn wieder zusammen. Man würde den Unfall fast nicht bemerken, denn der Chirurg hat perfekte Arbeit geleistet. Trotzdem ist ihm ein winziger Fehler unterlaufen: Er hat den Arsch am falschen Ende der Wirbelsäule befestigt.

Es gibt viele lustige Komplikationen, die der Mann mit dem Arsch im Gesicht erlebt, bevor es am Ende doch noch zu einem Happyend für alle kommt. Ein Film voll von Dramatik, Herzenswärme und unterhaltenden Momenten. Ein Film für die ganze Familie!

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